Handreichung: "Auch wenn alle anderen dagegen sind"
Potenziale von Jugendarbeit für Demokratiebildung und die Auseinandersetzung mit Rassismus
Der Abschlussbericht des Modellprojekts „MUT – Interventionen. Geschlechterreflektierende Prävention gegen Rassismus im Gemeinwesen“ (2017-2019) macht deutlich: Jugendarbeit ist ein Feld der Demokratiebildung.
"Jugendarbeit bietet Räume, um im Freizeitkontext unter Gleichaltrigen und mit Erwachsenen in Kontakt zu kommen und gemeinsam tätig zu werden. Interessen können hier verfolgt und Konflikte ausgehandelt und damit verschiedene Perspektiven sichtbar gemacht werden. Dies ist die zentrale Rolle der Fachkräfte im Feld. Die alltäglichen Interaktionskontexte und Räume selbstinitiierter Aktivitäten tragen zu demokratischen Erfahrungen bei. Sie sind der Kern demokratischer Bildung in der Jugendarbeit. Um erfolgreich an rassistischen und anderen Ablehnungshaltungen arbeiten zu können, benötigt es die Kompetenz der Fachkräfte, adäquat in Ausgrenzungsdynamiken zu intervenieren und die Möglichkeiten zu erhöhen, dass Räume auch als solidarische Schutz- und Entlastungsräume erfahren werden können."
(aus: „Das Mutige und das Unmutige: Ein Fazit in neun Punkten“)
Die Broschüre kann hier kostenlos heruntergeladen werden.
Seminar: Solidarischer Gruß aus der Küche - Kochen und Essen als Medium für pädagogische Impulse
Theorie.ON no. 3 - Vertrautes neu sehen: Theoriegestützte Reflexion der Praxis der Kinder- und Jugendarbeit
